Belletristik

Lina Bengstdotter: Hagebuttenblut

Für ihren zweiten Fall führt es Ermittlerin Charlie Lager an einen besonderen Ort zurück: in ihre Heimat Gullspang. Sie ist erfolgreich in ihrem Beruf, wollte niemals wieder nach Gillspang zurück kehren. Doch nun muss sie diesen Schwur brechen. Vor 30 Jahren verschwand von jetzt auf gleich eine 16jährige Einwohnerin, Francesa, bis heute fehlt von ihr jede Spur. Nun steht ihr Elternhaus leer, groß und bedrohlich. Charlie steht nun fallbedingt wieder vor dem Haus und sie überkommt ein ungutes Gefühl. Der Fall geht tiefer, das spürt sie schnell. Denn wenn das Schicksal Francesas aufgedeckt wird, kann es Charlies eigenes Leben zerstören.

Für mich ist „Hagebuttenblut“ der erste Fall der fiktiven Kriminalermittlerin Charlie. Ich fand schnell hinein und die Protagonistin wurde mir schnell bekannt. Allerdings bin ich etwas erdrückt vondliungn ihren Problemen, die einen großen Teil der Handlung einnehmen. Sie sind mit dem eigentlichen Fall um das verschwundene Mädchen verwoben, was stellenweise etwas anstrengend zu lesen ist.

Der Handlungsstrang rund um Francesa ist interessant, hätte für mich einfach viel mehr als Kriminalfall geschildert werden können. Genug Potential für eine spannende Krimigeschichte, hat die Geschichte allemal.

Der Ort Gullspang hätte etwas tiefergehend beschrienen werden können. Leider bleibt „Hagebuttenblut“ weit hinter meinen Erwartungen zurück. Die Geschichte könnte so viel mehr Spannung und Tiefgang bieten. So bleibt der Roman leider nur ein netter Zeitvertreib, der mich nicht beeindrucken konnte.

Schade. Ich bin gespannt, wie es mit Charlie weitergeht.

2,5/ *

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