Belletristik

Odile Bouhier: Der Basar des Schicksals

Der Roman der bekannten Krimi- Autorin Odile Bouhier ist am 12.10. in Deutschland erschienen: „Der Basar des Schicksals“.

Dreh- und Angelpunkt des Romans ist ein prunkvoller Basar mitten in Paris Innenstadt. Dort bricht ein gewaltiges Feuer aus und zerstört die Veranstaltung und kostet mehr als 120 wohlhabenden Menschen das Leben. Doch nicht für alle ist dieses Feuer eine komplette Katatstrophe: Alice und Adrienne nutzen die Gunst der Stunde und fliehen. Sie können dem Feuer, aber auch ihren Männern entfliehen, die sie nicht aus Liebe geheiratet haben. Mittendrin aber geht es auch um Émeline und die Journalistin Lucile, die durch das Feuer ihr Leben ändern können.

Ich hatte große Erwartungen an das Buch. Die Geschichte klingt spannend- aber ich habe einiges zu beanstanden.

Die Autorin hat für mich keinen Schreibstil, der mir das Buch lesenswert macht. Sie wechselt mitten im Text plötzlich den Erzähler und macht es mir schwer, ihnen zu folgen. So fällt es mir dazu noch schwer, mit zu springen. Das ist sehr schade, denn der Roman hat großes Potential.

Die Geschichten der 4 Frauen fand ich sehr interessant. Aber leider habe ich mit Mühe und Not das Buch zu Ende zu bringen. Ich mag es nicht, ein Buch zur Seite zu legen und habe versucht, der Handlung zu folgen. Leider fiel mir das sehr schwer.

Ich würde mich freuen, wenn sich dies in anderen Büchern der Autorin ändern würde. Klar strukturierter Text ist das Nötigste, was ein Buch für mich haben muss. So komme ich leider nicht in den Genuss einer soliden, spannenden Geschichte rund um den Basar.

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