Belletristik,  Frauenroman,  Rezension

Rezension: „Wild like a river“ von Kira Mohn

2019 schrieb sich die deutsche Autorin Kira Mohn mit ihrer „Leuchtturm“-Trilogie wirklich in mein Herz. Klingt klischeehaft, ist aber wirklich so. Ich habe die Geschichten rund um ein irisches Städtchen und seine liebenswerten Bewohner, verbunden mit einer wunderbaren Liebesgeschichte, verschlungen. Nun lieferte die Autoron mit „Wild like a river“ nach und entführt uns damit in die unbändige, aber wunderschöne Wildness Kanadas.

Havens Herz schlägt für die wilde Natur ihrer Heimat. Hier ist sie aufgewachsen, einen anderen Lebensmittelpunkt kennt sie nicht. Sie lebt mit ihrem Vater in einer Hütte in der Wildniss und bildet sich durch ein Fernstudium. Ihre Freunde sind die Natur- und die Tiere. Ansonsten hat sie kaum Bezugspunkte zu anderen Menschen. Dies ändert sich schlagartig, als Jackson mit seinem Freund Urlaub in Havens Heimat macht und sich die Beiden über den Weg laufen. Student Jackson ist sofort fasziniert von der wilden Haven. Sie verbringen Zeit miteinander und bald fühlt auch sie sich zu ihm hingezogen. Der Beginn einer unerwarteten Liebe.

Doch plötzlich entdeckt Haven, was es mit ihrer Vergangenheit wirklich auf sich hat. Sie muss ihre Heimat verlassen, um sich selbst kennen zu lernen. Aber was ist mit ihrem Vater, den sie zurück lassen muss ? Und kann sie sich in der oberflächlichen Stadt einleben?

Zugegeben. Ich habe länger für dieses Buch gebraucht als für die „Leuchtturm“-Romane. Kira Mohn verleiht Haven viel Tiefgang, trotzdem fand ich die Handlung rund um ihre Vergangenheit manchmal etwas langatmig. Und ich hätte mir eine längere Liebesgeschichte mit Jackson gewünscht, denn die Handlung endet dahingehend ein wenig abrupt.

Trotzdem wurde ich gut unterhalten und habe mitgefiebert. Ich bin gespannt auf die Geschichte von Rae und Cayden , welche als Fortsetzung erscheinen wird.

4/5 *

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