Rezension

Shqipe Sylejmani : Bürde und Segen (Rezension)

Autorin Shqipe Sylejmani entführt uns in ihre Welt: sie lebt in der Schweiz, ist aber stark verbunden mit ihrer Familie im Kosovo. Die geliebte Großmutter stirbt und Shqipe erhält ein Notizbuch mit Reiseschilderungen aus ganz Bosnien. Sie bricht selbst auf, um all diese Orte selbst zu bereisen. Dabei entdeckt sie so viel mehr: Geschichten, Geheimnisse und vieles mehr. Aber vorsicht: das Buch ist keine rein spannende Handlung, sondern geht unter die Haut.

Das Leben zwischen zwei Ländern ist faszinierend, aber auch eine Belastung. Zwei unterschiedliche Kulturen, die eigene Herkunft und die neue Heimat stehen im Kontrast zueinander.

Die Autorin schildert ihre Reise so eindrucksvoll, mitreissend und empatisch geschrieben. Es fällt mir sehr leicht, mich in Shqipes Welt zu begeben. Sie schildert ihre Reise zu den uralten Orten ihrer Familie so beeindruckend. Sie erzählt von landesüblichen Speisen, von wahren Anekdoten der Bewohner und von mystischen Geheimnissen.

Ich konnte tief in diese Welt eintauchen und war teilweise wirklich den Tränen nah. Intensiv, unter die Haut gehend und unterhaltsam.

Ein anspruchsvoller Roman über Herkunft, Vergangenheit und Geschichte.

Sehr empfehlenswert!

5/5 *

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